Making of HSBBS II

Runde 2 der kontrovers diskutierten Highspeedbikebergsteig Filmreihe wurde erst kürzlich der nervös wartenden Fangemeinde präsentiert. Wie es überhaupt zu der Idee kam, was am Set passiert ist und warum sich Harald Philipp, seines Zeichens ein Mitbegründer der BikeBergsteig- Bewegung, eigentlich selber auf die Schippe nimmt erfahrt ihr hier.

Höher, schneller, weiter, spektakulärer, einzigartiger. Such dir eine Eigenschaft aus. Sonst wird es heutzutage schwer Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Reizschwelle steigt unerbittlich Tag für Tag. Gleichzeitig sinkt die Aufmerksamkeitsspanne unseres Web 2.0 Publikums. Nur was im ersten Moment die höher, schneller, weiter- Schiene (siehe oben) bedient wird vom gelangweilten, reizüberfluteten Leser unsrer Zeit überhaupt noch wargenommen.

Diesem Dilemma war sich auch die Gruppe um Trainer Jörg bewusst als sie 2012 das Highspeedbikebergsteigen ins Leben riefen. Primär ging es allerdings darum durch Bestzeiten berühmt zu werden. Ein neuer Sport wurde erschaffen, eigentlich um dem Verlangen der breiten Masse nachzukommen. Ein Erfolgskonzept.

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Auch Harald Philipp spürte nach Erscheinen des ersten Teils der Triologie ein stärker werdendes Verlangen sich in dem Sport zu profilieren. Messbarkeit das neue Thema: Bestzeiten, Tunnelblick, Schnelligkeit, Leistungsdruck. Das alles schien auf einmal so verlockend.

Trainer Jörg kam der lukrative Auftrag von Harald natürlich sehr gelegen. Schon beachtlich wieviel Geld mittlerweile in dem Sport steckt.

Und welche Qualen die Athleten auf sich nehmen. Irre.

Solche Leistungen im Training sind auch nur über eine, bis ins Detail geplante, Ernährung möglich. Hier nochmal einen Danke an Franz und Cornelia!


Auch sei erwähnt, dass Harald Philipp bei der Entstehung des Films einen maßgeblichen Teil beigesteuert hat. Erfahrung am Set sowie innovative Technik waren eine eindeutige Bereicherung.

Alles in allem kann man also resumieren: Der Sport wurde definitiv wieder auf ein neues Level gehoben und es ist schön zu sehen wie immer mehr Athleten voll in dem Sport aufgehen. Nur schade dass die Franzosen ein scheinbar wohl gehütetes Erfolgsrezept besitzen!

Markus Tonak

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